Handball – Friedrich Behrens über Teamspirit, Handball und Erfolg im Job

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    Rotenburg. Friedrich Behrens, Rotenburger Unternehmer und seit 2007 erster Vorsitzender der Handball-Sparte des TuS Rotenburg. Als Geschäftsführer der Behrens-Wöhlk-Gruppe weiß er wovon er spricht. Unter seiner Ägide schafft das Handball-Team zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Schritt in die Oberliga Nordsee, der vierthöchsten Spielklasse im bundesdeutschen Handball. Sein Erfolgsrezept für die Führung von Unternehmen und Handball-Abteilung ist ein und dasselbe. „Man braucht gute Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen, aktiv, leistungsbereit und entscheidungsfreudig sind.“ Und seine Erfahrung zeigt, dass Erfolg im Sport eng verknüpft ist mit beruflichem Erfolg.

    In der Region hat der TuS Rotenburg die größte Handballabteilung. „Wir haben immer auf die Jugend und gut ausgebildete Trainer gesetzt“, sagt der erste Vorsitzende der Handballsparte. Seine Hauptaufgabe sieht er dabei in der Motivation der gesamten Abteilung. Und das mit ruhiger, bescheidener und unaufgeregter Art. „Zur Motivierung gehört auch Lob“, so sein Credo. Ganz ähnliche Kriterien setzt Behrens auch in seinem Unternehmen an. Obwohl sie nun Oberliga spielen, Gehälter kann der TuS nicht bezahlen. Damit seien sie wahrscheinlich, so Behrens, wohl der einzige Verein in der Oberliga. „Man kann nur soviel Geld ausgeben wie man einnimmt.“ Für die Spieler ist das kein Grund zu gehen. „Denn das Umfeld stimmt“, so Behrens Erklärung. Der Teamspirit der Mannschaft sei schon einmalig, betont der Rotenburger Unternehmer. Aus Spaß an der Freude plus einem guten Gemeinschaftsgefühl nehmen die Spieler bis zu viermal pro Woche Trainingseinheiten in Kauf. Ziel, macht Behrens deutlich, ist der Klassenerhalt. Den Aufstieg schafften sie mit Spielern aus den eigenen Reihen. Lediglich zwei Spieler aus dem Heidekreis wurden von Trainer Nils Muche motiviert, ihm nach Rotenburg zu folgen.

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    Behrens ist sich allerdings darüber im Klaren, dass mit dem Aufstieg eine Veränderung der Rahmenbedingungen einhergehen wird. Ohne Sponsoren gehe es nicht. Die haben der Mannschaft schon in den letzten Jahren den Weg geebnet. Mit dem Aufstieg hofft der Verein auf neue Sponsoren. Denn Sponsoren unterstützen nicht nur finanziell oder materiell, sondern geben den Spielern Auftrieb und ein starkes Selbstwertgefühl.

    Fotos: Thomas Kusch

    Sabine von der Decken
    Sabine von der Decken
    Geboren 1957 in Nordrhein-Westfalen, Studium der Diplom-Biologie in Bremen und Oldenburg. Seit mehr als 20 Jahren freie Mitarbeiterin Weser Kurier Bremen, arbeitet zudem für Fachmagazine wie Land und Forst und Gartenbauprofi.
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